Für Betriebe ohne eigene Informatik

IT-Dienstleister für KMU: worauf es wirklich ankommt.

Ein IT-Dienstleister übernimmt, wofür in deinem Betrieb niemand Zeit oder Wissen hat: Geräte, Mail, Datensicherung und die Hilfe, wenn etwas klemmt. Laut einer Mobiliar-Studie von 2023 lassen 44 Prozent der befragten KMU ihre IT von einem einzelnen Dienstleister betreuen, 35 Prozent von mehreren. Nur unterscheiden sich die Angebote wirklich stark.

Ich bin Jeremy aus Horgen und selbst einer dieser Anbieter. Hier steht trotzdem zuerst, worauf es ankommt, damit du richtig vergleichst, und erst danach mein Angebot.

Die Aufgaben

Was ein IT-Dienstleister übernimmt

  • Hilfe im Alltag

    Support bei Problemen mit PC, Drucker, WLAN und Mail, per Telefon oder aus der Ferne.

  • Geräte und Konten

    Neue Geräte einrichten, Zugänge vergeben und beim Austritt wieder entziehen.

  • Sicherheit

    Datensicherung, Updates und Zweifaktor-Anmeldung, dazu ein Plan für den Ernstfall.

  • IT-Beratung

    Was sich lohnt, was nicht, und welches Programm zu deinem Betrieb passt.

Die Preismodelle

Drei Arten, einen Informatik-Support zu bezahlen

  • Nach Aufwand

    Du zahlst pro Stunde, und nur, wenn etwas anfällt. Üblich sind laut einem Schweizer Anbieter CHF 100 bis 160 aus der Ferne und CHF 140 bis 200 vor Ort. Das passt bei wenig Bedarf, bleibt aber schwer planbar.

  • Pauschale pro Arbeitsplatz

    Ein fester Betrag pro Arbeitsplatz, oft mit Überwachung der Systeme. Schweizer Anbieter nennen je nach Umfang rund CHF 30 bis 199 im Monat. Das ist gut planbar und lohnt sich eher, wenn viele Geräte zusammenkommen.

  • Jahrespauschale für die Betreuung

    Ein fester Betrag fürs Jahr deckt Fragen und Rat ab, grössere Arbeiten kommen dazu. So mache ich es.

Vor dem Vertrag

Sechs Fragen an jeden Anbieter

  • Wer meldet sich?

    Eine feste Person oder jedes Mal jemand Neues?

  • Was ist nicht im Preis?

    Lass dir Einsätze vor Ort, Anfahrt und Arbeit ausserhalb der Bürozeiten schriftlich geben.

  • Wie lange läuft der Vertrag?

    Achte auf Kündigungsfrist und automatische Verlängerung.

  • Wem gehören die Zugänge?

    Administrator-Konten, Domain und Daten sollten auf deinen Betrieb laufen, nicht auf den Anbieter.

  • Wo liegen die Daten?

    In welchem Land, bei wem, und wer hat Zugriff?

  • Was passiert im Ernstfall?

    Wen rufst du an, und wer stellt die Daten wieder her?

Recht

Dein Anbieter und deine Daten: das Recht

Sieht ein Dienstleister Personendaten deines Betriebs, ist das meist eine Bearbeitung im Auftrag. Dafür braucht es einen Vertrag oder eine gesetzliche Grundlage, und er darf die Daten nur so bearbeiten, wie du es selbst dürftest (Art. 9 Abs. 1 DSG). Du musst dich vergewissern, dass er die Datensicherheit gewährleisten kann (Art. 9 Abs. 2 DSG). Dritte darf er nur mit deiner vorherigen Genehmigung beiziehen (Art. 9 Abs. 3 DSG).

Kurz nach dem Gesetzestext, keine Rechtsberatung.

Preis

Mein Angebot als IT-Dienstleister

Die Betreuung kostet einzeln CHF 500 im Jahr, bei 12 Monaten Laufzeit. Du hast einen festen Ansprechpartner, ich schaue meist aus der Ferne drauf. Aufträge und Einsätze vor Ort kommen dazu, den Preis kennst du vorher. Zu einer Website oder einer KI-Automatisierung gehört die Betreuung dazu. Alle Beträge stehen in der Preisübersicht.

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Fragen

Fragen zum IT-Dienstleister

Ab wann braucht ein KMU einen IT-Dienstleister?

Spätestens dann, wenn ein Ausfall dich Geld kostet oder die Technik an jemandem hängen bleibt, der eigentlich anderes zu tun hat.

Kann ich den Anbieter später wechseln?

Ja, das geht leichter, wenn die Zugänge deinem Betrieb gehören. Verlang darum von Anfang an eine Liste aller Konten und Geräte.

Passt ein einzelner Ansprechpartner zu meinem Betrieb?

Bei wenigen Arbeitsplätzen oft ja. Brauchst du Bereitschaft rund um die Uhr oder eigene Server, nimm ein grösseres Haus. Für den Alltag lies, wie ich am See helfe.

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