
Karate-Do
Die leere Hand: Grundschule, Kata und Partnerübungen. Kraft aus der Hüfte, nicht aus dem Ego.
- Erwachsene
- Einstieg jederzeit
Dojo für japanische Kampfkunst · Bern
Karate, Aikido, Kendo, Iaido und Kyudo in einem Dojo. Für Kinder ab fünf, für Erwachsene und für alle, die spät anfangen.
Was Maai heisst
Wer ihn kennt, bleibt ruhig. Wer ihn verliert, wird hektisch. In jeder japanischen Kampfkunst geht es darum, diesen Abstand zu lesen, zu halten und im richtigen Moment zu schliessen.
Genau das üben wir. Mit Kindern ab fünf, mit Erwachsenen jeden Alters und mit allen, die einmal etwas anderes suchen als ein Fitnessstudio.
Ein Tritt, vier Begriffe
Sondern in Haltung, Abstand, Augenblick und Aufmerksamkeit. Scrolle durch einen Mawashi-Geri, Bild für Bild.
Kamae
Erst steht die Haltung, dann die Technik.
Maai
Ein halber Schritt entscheidet, ob ein Tritt ankommt.
Kime
Ein Augenblick, in dem der ganze Körper eine Richtung hat.
Zanshin
Nach dem Treffer bleibt die Aufmerksamkeit.
Disziplinen
Mit der leeren Hand, mit Schwert, Stock oder Bogen. Jede Disziplin hat ihre eigene Distanz und ihre eigene Stille.

Die leere Hand: Grundschule, Kata und Partnerübungen. Kraft aus der Hüfte, nicht aus dem Ego.

Den Angriff nicht stoppen, sondern umleiten. Würfe, Haltegriffe und vor allem sicheres Fallen.

Der Weg des Schwerts, mit Bambusschwert und Rüstung. Laut, schnell und erstaunlich respektvoll.

Ziehen, schneiden, zurückstecken. Allein mit dem Übungsschwert, in einer einzigen ruhigen Bewegung.

Der Weg des Bogens. 28 Meter, ein Pfeil, ein Atemzug. Auf unserer eigenen Bahn im Hof.

Bo, Sai und Tonfa: die alten Waffen von Okinawa. Für alle, die nach Karate oder Aikido noch weiter wollen.

Spielerisch, klar und mit Regeln, die Kinder verstehen. Drei Gruppen von 5 bis 16 Jahren.

Goshin: einfache Techniken für echte Situationen. Mit klarem Kopf statt mit Härte.
Seitlich wischen, Pfeiltasten oder Knöpfe benutzen.
Distanz
Jede Disziplin hat ihren eigenen Abstand. Was du übst, hängt davon ab, wie nah du jemanden kommen lässt.
Achse bis 3 Meter massstäblich, danach verkürzt.
Kinder und Jugend
Kinder lernen bei uns Karate in drei Altersgruppen. Mit viel Bewegung, klaren Ritualen und Trainerinnen und Trainern, die jedes Kind beim Namen kennen.
Probetraining für Kinder: einfach in bequemen Kleidern vorbeikommen. Eltern dürfen am Mattenrand zuschauen.
Stundenplan
Anfänger willkommen
Während der Berner Schulferien gilt ein reduzierter Plan, an Feiertagen bleibt das Dojo zu. Wer neu ist, kommt am besten zehn Minuten vor Beginn.
Mitgliedschaft
Beiträge in Franken, monatlich kündbar. Das erste Training ist immer gratis.
Agenda
Einmal im Jahr öffnen wir das Dojo für alle. Zuschauen, mitmachen, Fragen stellen, Tee trinken. Anmelden musst du dich nicht.
Am Samstag, 21. November 2026
Kyudo · Ab Januar 2027
Acht Dienstagabende, Bogen und Handschuh stellen wir. Danach darfst du samstags beim freien Schiessen mitmachen.
Sommerlager · Juli 2027
Für Erwachsene und Jugendliche ab 16 Jahren: Karate, Aikido und Iaido am Morgen, Wandern am Nachmittag. Plätze sind beschränkt.
Ein Abend im Dojo
So läuft ein Training bei uns ab. Wer zum ersten Mal kommt, muss nichts wissen, nur rechtzeitig da sein.
Schuhe vor die Matte, eine Verbeugung an der Schwelle. Wer zu spät kommt, kniet am Rand und wartet auf ein Zeichen.

Zwei Minuten im Fersensitz, die Augen halb geschlossen. Der Tag bleibt vor der Tür.

Grundschule in Reihen. Dieselbe Technik zwanzig Mal, jedes Mal ein wenig genauer.
Erst die festgelegte Form allein, dann mit Partner. Mit Abstand und Ernst, aber ohne Härte.

Wieder im Fersensitz, ein kurzer Satz der Lehrerin, Verbeugung. Dann wischen alle gemeinsam den Boden.
Wer den Abstand kennt, muss nicht schlagen.
Wir unterrichten Kampfkunst als Übung in Aufmerksamkeit. Die Technik ist das Werkzeug, die Ruhe das Ziel.
Das Dojo
Seit 2011 trainieren wir in einem umgebauten Lagerhaus in der Berner Lorraine. Heute gibt es dort 220 Quadratmeter Tatami, einen Holzboden für Kendo und im Innenhof eine 28-Meter-Bahn für das Bogenschiessen.
Gründung mit zwölf Mitgliedern und einer geliehenen Matte.
Kendo und Iaido kommen dazu, der Holzboden wird verlegt.
Im Innenhof entsteht die Bahn für das Bogenschiessen.
Die Kleinen Kraniche: eigene Gruppe ab fünf Jahren.
Rund 240 Mitglieder, acht Disziplinen, ein Dojo.
Mirjam
Dojo-Leitung · Karate-Do und Kobudo, 5. Dan
Trainiert seit dreissig Jahren und unterrichtet Karate für Erwachsene, die Jugendgruppe und Kobudo.
Thomas
Aikido und Selbstverteidigung, 4. Dan
Im Beruf Physiotherapeut, auf der Matte Spezialist fürs Fallen. Leitet auch die Kurse in Selbstverteidigung.
Lea
Kendo und Iaido, 3. Dan
Hat zwei Jahre in Japan trainiert und bringt von dort den lauten Kiai mit ins Dojo.
Reto
Kyudo und Kinder-Karate
Hat die Bahn im Hof mitgebaut und leitet die Kindergruppen.
Kontakt
Das erste Training ist gratis. Schreib uns, was dich interessiert, oder komm einfach zehn Minuten vor Beginn ins Dojo.
Dojo MAAI
Lagerhausgasse 7Zehn Minuten zu Fuss vom Bahnhof Bern, Velos im Hof.

Disziplin
Karate heisst die leere Hand. Wir üben traditionelles Karate-Do mit klarer Grundschule, Kata und kontrolliertem Partnertraining. Ohne Wettkampfdruck, aber mit Anspruch.

Disziplin
Im Aikido wird die Kraft des Angreifers aufgenommen und umgelenkt. Wer Aikido übt, lernt zuerst zu fallen und danach, nicht mehr hart zu werden.

Disziplin
Kendo ist japanisches Schwertfechten mit Shinai und Rüstung. Ein Treffer zählt nur mit Ruf, Haltung und sauberem Schritt.

Disziplin
Iaido übt das Ziehen des Schwerts gegen einen vorgestellten Gegner. Kein Partner, keine Hektik: nur Präzision, Atem und Form.

Disziplin
Kyudo ist japanisches Bogenschiessen mit dem über zwei Meter langen Yumi. Gezielt wird nicht mit dem Auge allein, sondern mit der ganzen Haltung.

Disziplin
Kobudo verbindet Karate mit den traditionellen Bauernwaffen Okinawas. Der Stock verlängert den Arm, der Abstand ändert sich, die Grundsätze bleiben.

Disziplin
Bei den Kleinen steht das Spiel im Vordergrund, bei den Grösseren die Technik. Immer dabei: Respekt, Konzentration und sehr viel Bewegung.

Disziplin
Goshin heisst Schutz des Körpers. Wir üben, Gefahren früh zu erkennen, Abstand zu schaffen und uns, wenn nötig, wirksam zu befreien.